Die 750-Jahrfeier wirft ihre Schatten voraus

Projekte an denen wir arbeiten


Hausnamen
In Schutterwald gibt es ca. 120 Namen von Familien oder an Haus und Hof gebundene Bezeichnungen. Diese, im Dialekt verfasst, beginnen immer mit Apostroph, dann folgt s, und dann die Bezeichnung. Z. B.  's Christoffe. Fürs Erste ist geplant ca. 25 Namensschilder zu fertigen, diese an den Häusern anzubringen und vorher natürlich bei den Hauseigentümern die Zustimmung einzuholen. Zuallererst müssen aber die Herstellungskosten der Schilder und die Bezahlung  abgeklärt werden. Angebote werden zur Zeit von uns eingeholt. In diesem Projekt arbeiten Clemens Herrmann, 1. Vors. des Historischen Vereins, Eugen Broß, Dietmar Schulz, Guenther Oehler und Klemens Hansert.


Hausnamen Schutterwald

So könnte ein Schild aussehen, die Maße sind ca. 20 x 30 cm.

Der QR-Code (linkes Quadrat) ermöglicht per Smartphone auf die Homepage des Historischen Vereins zu verlinken und dann ggf. mehr über den Rundgang aus einer PDF-Datei zum Herunterladen zu erfahren.

Die Historische SMS - das waren Postkarten
Postkarten ca. 80 Stck. mit Darstellungen und Ansichten von Schutterwald, wie es früher einmal war.
Von Maria Mauz geb. Seigel ('s Sejlerfärdis) und ihrem Ehemann haben wir die Erlaubnis erhalten, ihre Sammlung fotografisch zu duplizieren. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank.
Die Postkarten haben wir fotografisch ausgearbeitet und einige exemplarische Texte auch von der deutschen Schrift/Sütterlinschrift in die heutige Schrift transliteriert. Zu gegebener Zeit werden wir die Ausstellung der Karten bekanntgeben. Zur 750-Jahrfeier ist es vorgesehen, im Rathaus, Kellereingang, wie zur Bibliothek, dort im Flur die Postkarten zu präsentieren. Mehr Info bei Klemens Hansert.

Varia Digital

Die erste Chronik von Schutterwald, verfasst von Emil Adolf Seigel eine Straße im Oberdorf ist nach ihm benannt -  ist nur noch in wenigen Exemplaren vorhanden. Leider ist das Papier der Bücher sehr brüchig. Nur mit Baumwollhandschuhen angefasst, wurde es vollständig von Klemens Hansert gescannt und mit einem erklärenden Vorspann versehen. Darin wird das Alphabet der Druckschrift Fraktur der heutigen Druckschrift Arial gegenüber-gestellt Damit können auch junge Menschen das Lesen dieser Schrift erlernen. Für etwas ältere Mitbürger ist das sicher kein Problem, die Schrift ist nämlich so wie in den alten Gebetsbüchern. Auch die damals gängigen Maße und Gewichte sowie die Währung sind erläutert.
Die Daten dieses Buches werden nun noch auf CD gebrannt und als Varia Digital zum Kauf angeboten. Mit dem Erlös wollen wir den Druck des Ortsfamilienbuches, an dessen Erstellung 5 Personen jeden Montagabend 2 Stunden gemeinsam im Rathauskeller arbeiten, mitfinanzieren (siehe Projekt Ortsfamilienbuch auf der Homepage).

So sieht die CD möglicherweise aus.


Schon jetzt möchten wir Sie einladen, am Festwochenende ein Exemplar zu erstehen.


Infos bei Klemens Hansert.


Historischer Kalender
Bis heute arbeiten vier Personen: Josef Ritter, Dietmar Schulz, Ludwig Bindner und Klemens Hansert an diesem Projekt.

Daten sammeln recherchieren, nach Ereignissen suchen, die in den letzten 750 Jahren auch für die Menschen aus Schutterwald wichtig waren. Das ist es, was zum momentanen Arbeitsabschnitt zu sagen ist. Ziel wird sein, einen Zeitstrahl zu erstellen, ähnlich wie bei dem 100-jährigen Jubiläum der Kolpingsfamilie, mit dem Ereignisse in der Welt denen vergleichend in Schutterwald gegenübergestellt sind. Dadurch wird es möglich, über mehrere Wissensgebiete parallel auf einen Blick zu sehen was zum jeweiligen Zeitpunkt alles wichtig war. Es lohnt sich im Keller des Rathauses vorbeizukommen.

 

Ein erster Entwurf, so könnte es mal werden.

Auch für diesern Zeitstrahl ist vorgesehen, im Rathauskeller am Festwochenende ausgestellt zu werden.







Hauptseite

 

Unter "Neue Literatur im Jubiläumsjahr – 750 Jahre Schutterwald", stellte der einheimische Autor, Schreinermeister Eugen Hansmann sein neuestes Werk im Rathaus in Schutterwald vor. Bei dieser Gelegenheit überreichte er Herrn Bürgermeister Martin Holschuh ein Exemplar. Das Werk befasst sich mit dem Kirchenerbauer von Schutterwald und führt den Buchtitel: Joseph Hirschbühl, Vorarlberger Barockbaumeister und Bürger von Schutterwald. Sein Leben und Wirken in der Ortenau. Mit diesem aufschlussreichen Werk schließt der Autor Eugen Hansmann eine große Lücke der Unwissenheit über den genialen Kirchenerbauer, der auch die Kirchen in Grafenhausen, Ringsheim und Zell am Harmersbach sowie viele Profanbauten errichtet hat. Er war mehr als 40 Jahre Bürger von Schutterwald. Jahrelanges Forschen in den Kirchenbüchern, einschlägiger Literatur, Internet und eigenen Erkenntnissen, ist es dem Autor gelungen, Leben und Wirken dieses bisher verkannten, ja weithin unbekannten Meisterarchitekten, der sowohl unserem Dorf Schutterwald, wie auch den Gemeinden Grafenhausen, Ringsheim und Zell am Harmersbach mit ihren Kirchen im 18. Jahrhundert ein großartiges Gepräge gab, in Erinnerung zu rufen. Weitere markante Bauten, zum Beispiel in Ichenheim und in seinem Wohnort Schutterwald zeugen noch heute von seiner Schaffenskraft. Durch diese Aufzeichnung der Geschichte bekommt dieser Mann endlich ein „Gesicht“. Das Buch mit 102 Seiten erscheint im Selbstverlag und ist am Ende mit meisterhaften Farbabbildungen von Klemens Hansert zusätzlich belegt. Das Buch ist in der Buchhandlung Roth in Offenburg und in der Cecilien-Drogerie in Schutterwald zum Preis von 18,90 €, erhältlich. Für die Dorfgeschichte von Schutterwald hat sich unser Mitbürger Eugen Hansmann auch für nachfolgende Generationen mit diesem Werk verdient gemacht. Dafür gebührt ihm besonderer Dank!

  

Video
- Sehnsuchtsort Schutterwald -

        

Sehnsuchtsort Schutterwald